Machen Sie Ihren Onlineshop jetzt fit für Weihnachten

Auch wenn der Sommer gerade erst zu Ende geht, ist jetzt die beste Zeit, Ihren Onlineshop fit für das Weihnachtsgeschäft zu machen. Wir geben Ihnen einen Überblick, wann was am besten zu organisieren ist, damit Sie für die umsatzstärkste Zeit des Jahres gerüstet sind.

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.1. langfristig (September/Anfang Oktober)

Starten Sie schon jetzt mit der Identifizierung der diesjährigen Trendgeschenke. Achten Sie auch darauf, welche Kunden Sie mit welchen Produkten ansprechen möchten (exklusive oder eher preiswerte Geschenke, Geschenke für unterschiedliche Altersklassen,  Personengruppen oder Interessen) und integrieren Sie nach Möglichkeit einen Geschenkefinder. Kreieren Sie Weihnachtsangebote oder Geschenkbundles, z.B. Buch + Tee, personalisiertes Badetuch + Aromakerze. Das wertet das eigentliche Geschenk auf.

Klären Sie mit Ihren Lieferanten, ob die gewünschten Produkte ausreichend und zeitnah lieferbar sind. Schöne Produktfotos und aussagekräftige Artikelbeschreibungen können Sie jetzt schon erstellen (lassen) und in den Shop einpflegen.

Auch ist jetzt ein guter Zeitpunkt, Weihnachtskampagnen zu konzipieren – inklusive saisonaler Keywords, Landingpages und (Adwords-) Anzeigen. Die Keywords dürfen dabei auch gern etwas weiter gefasst sein, z.B. Gutschein für Mütter, Geschenke Mann, Geschenkidee Freundin, Weihnachtswunsch etc. Hier finden Sie eine Übersicht von Google für die Top-Keywords der DACH-Region für das vergangene Jahr.

Denken Sie auch an Ihre mobilen Käufer. Eventuell lässt sich noch ein Resonponsive Design in den Shop integrieren – viele Shopanbieter stellen entsprechende Templates (teilweise kostenlos) zur Verfügung. Damit kann relativ zügig der eigene Onlineshop mobil gemacht werden.

Optimieren Sie Ihre internen Abläufe, z.B. für die Auftragsabwicklung, in der Logistik oder beim Retourenmanagement. Steht genügend Personal im Kundenservice als auch in der Logistik für die Hochphase zur Verfügung? Ist die Hard- und Software ausfallsicher bzw. backupgeschützt? Ein Ausfall des Onlineshops wäre gerade in der Weihnachtszeit kaum zu kompensieren.

Wie sehen die Bestände an Versandmaterial aus? Ist ein Verpackungsservice geplant, dann sind jetzt die entsprechenden Materialien (altersgemäßes Geschenkpapier, Geschenkband, Schleifen u.ä.) in ausreichendem Maße zu besorgen. Soll eventuell ein kleiner Weihnachtsgruß (als Goodie oder Karte) den Bestellungen beigelegt werden, so müssen diese jetzt geordert bzw. gedruckt werden.

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2. mittelfristig (Oktober)

Die ersten Weihnachtsshopper suchen bereits ab Oktober nach den passenden Geschenken. Mittlerweile starten viele Kunden ihre Suche in sozialen Netzwerken wie Pinterest oder Instagram, um sich inspirieren zu lassen. Nutzen Sie diese Möglichkeit und präsentieren Sie Ihre Produkte ansprechend inklusive Verlinkung zu Ihrem Shop oder einer Landingpage aus Ihrer Weihnachtskampagne.

Ab Ende Oktober/Anfang November können Sie dann Ihr Shopdesign anpassen. Aber auch hier heißt es: Weniger ist mehr! Vereinzelte weihnachtliche Elemente schränken die Usability nicht ein und wirken eher seriöser als ein überladenes Layout. Weisen Sie Ihre Kunden auf jeden Fall auf Ihre Weihnachtsangebote sowie den Geschenkefinder hin.

Erstellen Sie Blogbeiträge, die Ihre Kunden bei der Geschenkesuche unterstützen – natürlich mit einem Verweis auf die passenden Produkte aus Ihrem Shop. Sollten Sie einen Online-Adventskalender planen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für die Vorbereitungen sowohl für die technische Umsetzung als auch für die Auswahl der täglichen Preise.

Aktivieren Sie weitere Vertriebskanäle und bieten Sie Ihre Produkte auch auf Onlinemarktplätzen wie Amazon, Ebay, Rakuten, Hitmeister oder Fyndiq an. Hier spricht auch nichts gegen ein wenig weihnachtliches Flair,  soweit das die Nutzungsbedingungen zulassen.

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3. kurzfristig (November/Dezember)

Jetzt startet das Weihnachtsgeschäft in die heiße Phase. Machen Sie Ihre Kunden durch gezielte Newsletteraktionen auf Ihre Weihnachtsangebote, den Geschenkefinder oder Ihren Adventskalender aufmerksam.

Schalten Sie Adwords-Kampagnen, um neue Kunden auf Ihren Shop aufmerksam zu machen und starten Sie eventuell eine Presseaktion mit Hinweisen auf Ihre Weihnachtsaktionen (Trendprodukte/Adventskalender). Bleiben Sie weiterhin präsent in den Sozialen Medien, z.B. mit speziellen Angeboten für Ihre Follower (Rabatt für Weiterempfehlung, versandkostenfrei bei Bestellungen bis zu einem bestimmten Stichtag, täglicher Hinweis auf den Adventskalender etc.). Denken Sie aber auch daran, Ihre Adwords- bzw. SEM-Kampagnen rechtzeitig zu beenden, sobald eine Lieferung zum Weihnachtsfest nicht mehr möglich ist.

Informieren Sie Ihre Kunden über die Lieferzeiten. Für viele Last-Minute-Shopper ein entscheidendes Kriterium, ob das gewünschte Produkt tatsächlich noch bis zum Fest geliefert werden kann – bieten Sie die Möglichkeit für einen Expressversand an. Gerade bei personalisierten Geschenken muss das erhöhte Auftragsvolumen bei der Produktionszeit und der daraus resultierenden Lieferzeit berücksichtigt werden. Auch können Kunden, die noch nicht bestellte Artikel auf ihrer Merkliste / ihrem Wunschzettel haben, auf rechtzeitige Lieferung bei einer Bestellung bis zu einem bestimmten Stichtag hingewiesen werden.

Verlängerte Rückgabefristen gewähren dem Beschenkten mehr Zeit, um sein Geschenk in Ruhe an- bzw. ausprobieren zu können.

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4. Nachbereitung

Nach dem Fest ist vor dem Fest… Sicher freuen sich Ihre Kunden, wenn Sie sich noch einmal bei ihnen bedanken. Das kann via Newsletter, per Facebook/Pinterest etc. oder direkt in Ihrem Shop als Blogbeitrag erfolgen. Dabei können Sie die Bestseller aus dem Weihnachtsgeschäft auflisten und vielleicht noch die ein oder andere Bestellung generieren. Nutzen Sie die Chance und werben Sie verstärkt um Produktbewertungen – gerade zu Weihnachtsgeschenken äußern sich die Kunden gern.

Analysieren Sie den Erfolg der einzelnen Marketingaktionen. Wieviele neue Follower konnten Sie gewinnen? Wieviele Bestellungen wurden über die Landingpage(s) oder den Adventskalender generiert? Welchen Traffic haben Adwords- und Keywordskampagne gebracht. Welcher Onlinemarktplatz hat welchen Umsatz gebracht? Wie lief die interne Abwicklung?

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft!

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Bildquelle: © eyetronic – Fotolia.com, © Daniel Ernst – Fotolia.com, © THesIMPLIFY – Fotolia.com, © Artenauta – Fotolia.com, © Markus Mainka – Fotolia.com

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