Top 4 Gründe für Warenkorbabbrüche

© StockSnap – pixabay.com

Der Check-Out-Prozess in einem Shop ist essenziell. Da sollte alles glatt laufen. In diesem Artikel erfahren Sie, warum es manchmal nicht so glatt läuft und was man dagegen unternehmen kann.

Es kann sehr frustrierend sein, wenn man in seiner Statistik feststellt, dass viele Kunden kurz vor Abschluss einer Bestellung abbrechen und den Shop verlassen. Dann gilt es, die Ursachen dafür zu finden und zu beseitigen, um die Abbrüche zu senken und die Verkäufe zu steigern.

Gründe können sein:

1. Hohe Versandkosten

Zu Zeiten von Amazon Prime sind viele Kunden schon abgeneigt, wenn überhaupt Versandkosten anfallen. Kostenfreien Versand anzubieten, kann sich nicht jeder Shopbetreiber leisten. Deswegen gilt: Wenn Versandkosten anfallen, sollten diese natürlich verhältnismäßig sein. Zusätzlich ist es wichtig, dass die Versandkosten klar kommuniziert werden. Wenn der Kunde erst im letzten Schritt des Bestellprozesses sieht, wie viel Versandkosten auf ihn zukommen, ist ein Warenkorbabbruch vorprogrammiert.

2. Lange Lieferzeit

Wie oft haben wir das selber schon erlebt. Man ist online auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk und natürlich ist die Geburtstagsfeier schon in 3 Tagen. Man findet etwas Tolles, packt es in den Warenkorb, will bestellen und dann Lieferzeit 5-7 Werktage. Und schon ist man auf der Suche nach einer passenden Alternative mit kürzerer Lieferzeit. Deswegen ist es wichtig, kurze Lieferzeiten anzubieten und diese auch sichtbar zu kommunizieren. Lieferzeiten dürfen außerdem nicht relativiert werden – Angaben wie „Versandfertig in…“, „Lieferzeit auf Anfrage“, „in der Regel…“, „Voraussichtliche Lieferzeit“ dürfen nicht verwendet werden. Auf der sicheren Seite ist man mit Zirka-Angaben (Lieferzeit ca. 3 Tage). Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

3. Der Kunde erfährt zu spät, wie er bezahlen kann

Verschiedene Kunden bevorzugen unterschiedliche Zahlungsmethoden. Wenn die favorisierte Zahlungsart nicht angeboten wird, kann das im schlimmsten Fall zum Abbruch des Bestellprozesses führen. Aus diesem Grund sollten man als Shopbetreiber darauf achten, möglichst viele verschiedene Zahlungsarten im Shop anzubieten. Eine Möglichkeit, viele Zahlungsarten anbieten zu können, ist zum Beispiel die Lösung von Mollie. Darüber erfahren Sie mehr in dem Artikel „Alle Paymentanbieter – auch für kleine Unternehmen“ auf unserem PayJoe-Blog.

4. Kundenkonto anlegen

Je schneller und einfacher der Kunde den Bestellprozess durchlaufen kann, desto besser. Wenn er jedoch erst ein Kundenkonto erstellen oder sehr viele Daten eingeben muss, führt dies häufig zu einem Abbruch des Bestellprozesses. Also sollte man es dem Kunden immer so einfach wie möglich machen und nur die Daten abfragen, die man wirklich benötigt.

 

Noch mehr Infos und Tipps zum Thema Warenkorbabbruch gibt es bei Shopify.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

© 2019 NetConnections