Die ComSuite ist SAP-zertifiziert

ComSuite SAP zertifiziert

Unsere Softwarelösung ComSuite hat die SAP-Zertifizierung am 21.Oktober 2019 erfolgreich durchlaufen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr. Nun ist die ComSuite als zertifizierte Solution auf SAP.com zu finden.

Die ComSuite unterstützt sowohl Microsoft SQL als auch SAP HANA Datenbanken und wurde für beide Systeme zertifiziert. Zusätzlich kann die ComSuite auch in Kombination mit Cloudhosting betrieben werden.

Unsere Lösung auf SAP.com

Die ComSuite ist Ihr Add-On für SAP® Business One. Mit dem E-Commerce-PIM steht eine ausgereifte Artikelverwaltung zugeschnitten auf die Bedürfnisse des E-Commerce zur Verfügung:

– mehrsprachige Artikeltexte

– unbegrenzte Anzahl von Artikeln

– unbegrenzte Anlage von Kategorie

– unbegrenzte Anzahl von Produktbildern

– zusätzliche Artikeleigenschaften anlegen

– gezieltes SEO durch Einpflegen von Keywords und Metadate

– pflege von Cross-Selling-Artikeln

 

Anschließend können sie diese Produkte zu den Webshops:

– shopware

– Magento

– WooCommerce

– uvm.

bzw. zu den Marktplätzen:

– Amazon

– Ebay

– uvm.

übertragen.*

 

Zusätzlichen bietet die ComSuite folgende Funktionen für Ihr SAP® Business One:

 

Variantenverwaltung

Erstellen und verwalten Sie ganz einfach Variantenartikel:

– mehrere Varianten werden zu einem Masterartikel

– Anlegen neuer Varianten auf Basis eines Masterartikels

– Hinzufügen vorhandener Varianten zu einem bestehenden Masterartikel

Verwalten von Einheiten

Anlegen von Stückzahlen, Verpackunsgeinheiten, Verkaufs- und Mengeneinheiten u.v.m. in mehreren Sprachen

Preisverwaltung

Anlegen von Grundpreisen, Staffelpreisen, Aktionspreisen. Preise je Plattform, Wiederverkäufer u.v.m.

Migrationstool

Import bzw. Übernahme von Artikel-Stammdaten aus SAP® Business One inklusive benutzerdefinierter Felder

*dazu wird die zusätzliche Middleware OscWare benötigt

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OscWare soll sich weiterentwickeln

OscWare Umfrage

In den kommenden Jahren soll sich unsere Softwarelösung OscWare weiterentwickeln. Unter anderem steht das Thema Cloud-Lösung im Raum. Doch wo genau es mit OscWare hingehen soll, ist noch nicht entschieden. Und an dieser Stelle möchten wir auch unsere Kunden mit ins Boot holen.

Button an Umfrage teilnehmen

Wir möchten wissen was Ihnen wichtig ist, worauf legen Sie wert, was können wir verbessern?

Nehmen Sie an unserer Umfrage bis einschließlich 25.11.2019 teil und bestimmen Sie nicht nur aktiv die Zukunft von OscWare mit, sondern nutzen Sie auch die Chance auf einen von fünf 300€-OscWare-Gutscheinen. Dieser kann beliebig für OscWare-Schnittstellen oder Supporteinheiten genutzt werden. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, tragen Sie bitte Ihre Kundennummer am Ende der Umfrage ein.

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Problem mit Amazon behoben

02. Oktober 19

Das Problem wurde behoben.

Bitte starten Sie OscWare neu und kontrollieren Sie die Aufträge der vergangenen Woche. Ergänzen Sie ggf. die fehlenden Daten (Name, Straße, Hausnummer) oder löschen die bereits importierten Aufträge und übertragen diese neu.

 

24. September 19

Aktuell liefert Amazon beim Abruf der FBA-Bestellungen keine personenbezogenen Daten aus (Name und Straße). Daher werden die Aufträge von OscWare unvollständig in die ERP-Systeme importiert. Durch einen Neustart von OscWare wird der Import von FBA Aufträgen vorübergehend deaktiviert. Sobald das Problem bei Amazon behoben ist, aktivieren wir den Import wieder.

Darüber informieren wir Sie direkt wieder über die OscWare-News.

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Kurzmitteilungen

OscWare-Schnittstelle für Magento 2.x

Diese Woche wird die Schnittstelle für den Artikelimport und das Artikelupdate für Magento 2.x veröffentlicht. Mit dieser Schnittstelle lassen sich aus allen durch OscWare angebundenen ERP-Systemen die Artikel in Magento 2.x übertragen und aktualisieren. Dabei werden unter anderem die Kategorien und Produkt-Attribute auf Wunsch automatisch angelegt. Ebenso werden Staffelpreise und Artikelvarianten unterstützt.

 

Zalando testet neue Wege der Zustellung         

In Dänemark testet Zalando aktuell neue Wege der Zustellung. Dabei fungieren Privatpersonen, die viel zu Hause sind (z.B. Eltern, Rentner oder Freiberufler), als Abgabestelle für Pakete. Sie können selber bestimmen wann sie Pakete annehmen und zu welchen Zeiten die Kunden ihre Pakete abholen können. Sie treten somit als private Paketshops auf. Seit Juli erscheint der private Paketshop als Lieferoption. Dafür erhalten die „Shopbetreiber“ ca. 80 Cent pro Zustellung mit bis zu 25 Paketen pro Tag. Mit dieser Art der Lieferung entstehen weniger einzelne Zustellungen. Zalando will Ende Oktober entscheiden, ob die Lieferoption erhalten bleibt. Dann könnte es sein, dass wir auch bald in Deutschland davon profitieren können.

 

Ebay stellt um!

Schon lange kündigt sich die Trennung vom Zahlungsanbieter Paypal an. Anstelle von Paypal soll in Zukunft Adyen als primärer Zahlungsanbieter auf ebay fungieren. Doch mit der Umstellung sollen Kunden auch Apple Pay und Google Pay zu Verfügung gestellt bekommen. US-Amerikanische Händler wurden bereits dazu aufgefordert ihre Zahlungsmöglichkeiten dementsprechend umzustellen. Auch erste deutsche Händler wurden schon von ebay zur Umstellung aufgerufen.

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Wie geht es den ehemaligen DaWanda-Verkäufer*innen?

ehemalige_dawanda_verkäuferinnenv.l.n.r. Birgit Schülein (Inhaberin von Art.Argentum) & Roxanne Leissring (Inhaberin von schmuckmitbotschaft)

Seit einem Jahr ist DaWanda nun offline. Viele der Verkäufer*innen waren damals geschockt vom plötzlichen Ende der Plattform, auf der sie sich eine Selbstständigkeit aufgebaut hatten. Doch wie geht es den ehemaligen DaWanda-Verkäufer*innen heute bei Etsy? Wir haben nachgefragt.

Vor ziemlich genau einem Jahr schloss die Plattform DaWanda ihre Pforten. Viele Verkäufer und Verkäuferinnen waren geschockt über das plötzliche Aus der Plattform und blickten unsicher in die Zukunft. Den rund 70.000 aktiven Verkäufern wurde die Möglichkeit geboten, kostenlos zur bisherigen Konkurrenz Etsy umzuziehen.

Wir haben mit zwei unterschiedlichen Verkäuferinnen gesprochen, die uns von Ihren Erfahrungen mit Etsy berichtet haben und ob sich ihre Erwartungen bestätigt haben.

 

„Es kommt immer auf das Produkt an. Man sollte sich von der Masse abheben und etwas ausgefallene Arbeiten anbieten. Dann findet man auch Kunden, auch auf so einer großen Plattform.“  – Birgit Schülein, Inhaberin von Art.Argentum

 

Die freischaffende Künstlerin, Goldschmiedin und Gestalterin Birgit Schülein ist eine der ehemaligen DaWanda-Verkäuferinnen. Sie hatte mit DaWanda den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und wusste erst nicht, wie es weitergehen sollte. SPIEGEL ONLINE sagte sie im Juli 2018: „Bei Etsy habe ich seit sechs Jahren eine Seite, dort aber bislang nur sechs Produkte verkauft. Das Portal ist einfach zu groß und hat zu viele Mitglieder. Ich sehe da einfach keine Zukunft.“. Wir haben mit ihr gesprochen und sie konnte uns Überraschendes erzählen.

Denn ganz gegen Ihre Befürchtungen haben sich Ihre Verkäufe im Vergleich zu DaWanda sogar erhöht. Und auch die Vielfalt der Kunden, die Sie über Etsy erreicht, begeistern die Verkäuferin. „Ich hatte in diesem Jahr bei Etsy zahlreiche internationale Kunden. Es ist sehr spannend, auch mal für jemanden aus Australien Trauringe zu fertigen.“ Und um diesen Erfolg zu erzielen, musste die Verkäuferin aus Karlsruhe keine zusätzliche Werbung machen. Nach dem Wechsel von DaWanda zu Etsy war es für Birgit zwar ein massiver technischer Aufwand, den Shop einzurichten und alles neu zu ordnen, doch nach diesem Aufwand funktioniert jetzt alles problemlos. Etsy lässt sich ihrer Meinung nach besser bedienen und auch technische Änderungen im Shop laufen reibungslos ab. Nur einen direkten Ansprechpartner vermisst sie auf Etsy ab und zu.

Auch Roxanne Leissring konnte ihren Shop ganz ohne zusätzliche Werbung gut auf Etsy etablieren. Dies lag zum einen daran, dass mit dem DaWanda-Aus auch dessen Konkurrenz verschwand, aber mit Sicherheit auch an der Erfahrung, die sie an den Tag legt.

Roxanne ist Inhaberin des Onlineshops schmuckmitbotschaft.de. Mit DaWanda startete sie damals in den E-Commerce und gründete 2014 ihren eigenen Onlineshop. Damit hat sie es geschafft, sich unabhängig von Verkaufsplattformen auf dem Markt aufzustellen. Ihr später eröffneter Etsy-Shop führte neben ihrem DaWanda-Shop lange ein Schattendasein. Im SPIEGEL ONLINE-Interview aus dem letzten Jahr äußerte sie sich optimistisch und blickte entspannt in die Zukunft. Sie wusste, dass es neben einem guten Angebot auch etwas Geduld braucht, bis man auf so einer großen Plattform an Sichtbarkeit gewinnt.

 

„Für ganz neue Shops kann es, selbst mit einem guten Angebot, mehrere Monate dauern, bis der Umsatz merkbar hochgeht.“ – Roxanne Leissring, Inhaberin von schmuckmitbotschaft.de

 

Auch wenn die Designerin aus Hessen die umfangreichen Funktionen von Etsy schätzt und sich immer über smarte Neuerungen freut, zieht sie viele Vorteile aus ihrem unabhängigen Onlineshop. So kann sie eine neue Landingpage oder Content-Marketing-Ideen unmittelbar umsetzten und den Erfolg direkt messen. Doch auch ihre Kunden profitieren. „Allgemein bin ich mit meinen ‚eigenen‘ Onlineshops komplett unabhängig von Dritten und kann meinen Kunden dadurch auch eine attraktivere Preisgestaltung, beispielsweise in Form von kostenlosem Versand oder Rabatten, bieten. Diese Ersparnis an Provisionen und Gebühren gebe ich gerne an meine Kunden weiter.“ Trotzdem würde sie nicht jedem, der mit Handmade-Artikeln Geld verdienen möchte, pauschal zu einem eigenen Onlineshop raten: „Mit einem eigenen Onlineshop hat man keine ‚Laufkundschaft‘ wie bei den Handmade-Plattformen. Man muss also an vielen Rädchen drehen, um einen funktionierenden, rechtssicheren Shop zu haben – der dann auch noch genug Kunden anzieht. Ohne fundierte Kenntnisse in verschiedenen Bereichen, z. B. Programmieren oder Marketing, wird das Ergebnis eher wenig überzeugen.“

 

Für alle, die einen Schnellstart hinlegen wollen, hat Roxanne so einige Tipps. Ihr interdisziplinäres Wissen bietet sie nun als Beratung rund um Online-Marketing und Content-Design für Unternehmen und Startups an. Mehr Infos dazu gibt es auf www.liebmontag.de

 

Zum Schluss haben wir auch Roxanne gefragt, ob es Momente gibt, in denen sie sich ihren DaWanda-Shop zurückwünschen würde „Ja. Schließlich war Dawanda eine gute Umsatz-Quelle und hatte einen gewissen familiären Charme…“

Auch wenn die beiden Verkäuferinnen den familiären Charme von DaWanda manchmal vermissen, sind beide auf jeden Fall glücklich und erfolgreich bei Etsy. Darüber freuen wir uns sehr und wünschen den beiden, dass das kommende Jahr mindestens genauso erfolgreich wird.

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Top 4 Gründe für Warenkorbabbrüche

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Der Check-Out-Prozess in einem Shop ist essenziell. Da sollte alles glatt laufen. In diesem Artikel erfahren Sie, warum es manchmal nicht so glatt läuft und was man dagegen unternehmen kann.

Es kann sehr frustrierend sein, wenn man in seiner Statistik feststellt, dass viele Kunden kurz vor Abschluss einer Bestellung abbrechen und den Shop verlassen. Dann gilt es, die Ursachen dafür zu finden und zu beseitigen, um die Abbrüche zu senken und die Verkäufe zu steigern.

Gründe können sein:

1. Hohe Versandkosten

Zu Zeiten von Amazon Prime sind viele Kunden schon abgeneigt, wenn überhaupt Versandkosten anfallen. Kostenfreien Versand anzubieten, kann sich nicht jeder Shopbetreiber leisten. Deswegen gilt: Wenn Versandkosten anfallen, sollten diese natürlich verhältnismäßig sein. Zusätzlich ist es wichtig, dass die Versandkosten klar kommuniziert werden. Wenn der Kunde erst im letzten Schritt des Bestellprozesses sieht, wie viel Versandkosten auf ihn zukommen, ist ein Warenkorbabbruch vorprogrammiert.

2. Lange Lieferzeit

Wie oft haben wir das selber schon erlebt. Man ist online auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk und natürlich ist die Geburtstagsfeier schon in 3 Tagen. Man findet etwas Tolles, packt es in den Warenkorb, will bestellen und dann Lieferzeit 5-7 Werktage. Und schon ist man auf der Suche nach einer passenden Alternative mit kürzerer Lieferzeit. Deswegen ist es wichtig, kurze Lieferzeiten anzubieten und diese auch sichtbar zu kommunizieren. Lieferzeiten dürfen außerdem nicht relativiert werden – Angaben wie „Versandfertig in…“, „Lieferzeit auf Anfrage“, „in der Regel…“, „Voraussichtliche Lieferzeit“ dürfen nicht verwendet werden. Auf der sicheren Seite ist man mit Zirka-Angaben (Lieferzeit ca. 3 Tage). Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

3. Der Kunde erfährt zu spät, wie er bezahlen kann

Verschiedene Kunden bevorzugen unterschiedliche Zahlungsmethoden. Wenn die favorisierte Zahlungsart nicht angeboten wird, kann das im schlimmsten Fall zum Abbruch des Bestellprozesses führen. Aus diesem Grund sollten man als Shopbetreiber darauf achten, möglichst viele verschiedene Zahlungsarten im Shop anzubieten. Eine Möglichkeit, viele Zahlungsarten anbieten zu können, ist zum Beispiel die Lösung von Mollie. Darüber erfahren Sie mehr in dem Artikel „Alle Paymentanbieter – auch für kleine Unternehmen“ auf unserem PayJoe-Blog.

4. Kundenkonto anlegen

Je schneller und einfacher der Kunde den Bestellprozess durchlaufen kann, desto besser. Wenn er jedoch erst ein Kundenkonto erstellen oder sehr viele Daten eingeben muss, führt dies häufig zu einem Abbruch des Bestellprozesses. Also sollte man es dem Kunden immer so einfach wie möglich machen und nur die Daten abfragen, die man wirklich benötigt.

 

Noch mehr Infos und Tipps zum Thema Warenkorbabbruch gibt es bei Shopify.

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Wie Produktvideos Ihren Onlineshop bereichern

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Auch wenn sie nicht fehlen darf – das Lesen einer lange Produktbeschreibung ist nicht jedermanns Sache. Neben der übersichtlichen Aufbereitung der schriftlichen Informationen zu Ihrem Produkt, können Sie auch Videos nutzen um Ihren Kunden Informationen zum Produkt zu vermitteln. Wir zeigen Ihnen welchen Vorteil Sie durch Produktvideos haben und wie Sie damit sogar Geld sparen können.

1. Videos müssen nicht immer selbst produziert werden

Wenn Sie in Ihrem Shop Produkte größerer Hersteller und Marken verkaufen, müssen Sie in Produktvideos häufig nur sehr geringen Aufwand oder Kosten investieren. Viele größere Hersteller haben diese Arbeit nämlich schon erledigt. Um herauszufinden ob es für Ihre Produkte bereits Videos gibt, können Sie entsprechende Datenbanken durchsuchen. Eine große Datenbank bietet demoup.com.

Wenn Sie Kapazitäten, technische Mittel und Know-How besitzen, können Sie Videos natürlich auch in Eigenregie produzieren. Hier bietet es sich an, ein Videoformat zu entwickeln, in dem immer der gleiche Mitarbeiter vor der Kamera steht und Ihrem Shop so noch mehr Authentizität verleiht.

2. Retouren senken

Häufig werden Produkte zurückgeschickt, weil Sie nicht den Erwartungen des Kunden entsprechen. Bewegte Bilder können dabei helfen, dem Kunden einen genaueren Überblick über Beschaffenheit und Funktionen des Produkts zu vermitteln. So bieten Sie auch Spontankäufern oder eher lesefaulen Kunden einen schnellen und einfachen Weg, ihre Kaufentscheidung gezielter zu treffen. Am Ende kann Ihnen das einige Retouren ersparen.

3. Showrooming vermeiden

Was Webrooming für den stationären Handel ist, ist Showrooming für den Onlinehändler. Der Kunde sieht das Produkt Online und anstatt es direkt zu bestellen, geht er in ein Ladengeschäft um sich das Produkt genauer anzuschauen und sich eventuell beraten zu lassen. Die Gefahr, dass der Kunde nicht in Ihren Onlineshop zurückkehrt, weil er es zum Beispiel beim Showrooming direkt gekauft hat, erhöht sich. Produktvideos können helfen das Bedürfnis nach Showrooming beim Kunden zu senken, weil er sich durch das Video bereits ein gutes Bild des Produktes machen kann.

4. Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings

Auch Google weiß, dass Content in Form von Videos besser beim Nutzer ankommt. Aus diesem Grund erhalten Videos bei Google eine größere Relevanz. So können Sie mit den Clips auf Ihrer Seite sogar Ihr Ranking bei Google verbessern und so mehr Seitenbesucher und am Ende mehr Käufe generieren.

 

Tipp zur eigenen Produktion:

Wenn Sie in ihrem Shop verkaufsstarke Produkte haben, zu denen es allerdings noch keine Produktvideos gibt – z.B. weil es sich dabei um eine Ihrer Eigenmarken handelt –, können Sie auf Plattformen wie fiverr.com nach Anbietern suchen, die Sie bei einer Produktion unterstützen können oder diese ganz für Sie übernehmen. Geben Sie im Suchfeld einfach „produkt video“ ein. Sie finden eine Vielzahl an Anbietern, die professionelle Produktionen zu einem guten Preis anbieten.

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Like Buttons – Verantwortung liegt auch beim Onlinehändler

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Am Montag (29.07.19) fiel die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Wenn Seitenbetreiber einen rüvckFacebook-Like-Button auf Ihrer Webseite einbinden, sind sie mitverantwortlich für die Weitergabe bzw. Weiterverarbeitung der personenbezogenen Daten. Aber was bedeutet das jetzt und was ist noch erlaubt?

Wie alles begann.

Alles begann im Jahr 2015 mit einem Like-Button auf der Seite des Onlineshops Fashion ID. Die Verbraucherzentrale NRW sieht darin einen Verstoß gegen die Datenschutzrichtlinien. Denn das Social-Plugin übermittelt in der Regel schon beim Laden der Seite automatisch personenbezogene Daten an Facebook. Zum Beispiel Informationen über den genutzten Browser und die IP-Adresse des Seitenbesuchers. Dies führte zu einem Verfahren am Oberlandesgericht Düsseldorf, welches sich daraufhin an den EuGH wandte.

4 Jahre später.

Am 29.07.2019 fiel nun das Urteil am EuGH. Jedoch ist zu beachten, dass hier eine Klage aus dem Jahr 2015 verhandelt wurde. Zu dieser Zeit war die rechtliche Grundlage nicht die DSGVO, wie wir Sie seit dem letzten Jahr kennen, sondern die Richtlinie 95/46/EG zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr. Diese wurde 1995 erlassen und mit Wirkung zum 25. Mai 2018 aufgehoben und durch die Datenschutz-Grundverordnung ersetzt. Trotzdem lassen sich aus dem Urteil Rückschlüsse darüber ziehen, wie zukünftige Entscheidungen bei ähnlichen Verfahren mit der DSGVO als Rechtsgrundlag ausfallen können.

Das Problem mit dem Like-Button.

Der „Gefällt mir“-Button ermöglicht dem Seitenbetreiber, seine Produktwerbung auf Social Media zu optimieren. Denn die Likes, die durch das Plugins auf der Seite generiert werden, erhöhen die Sichtbarkeit auf Facebook. Der Seitenbetreiber willig mit der Einbindung des Like Buttons in seinem Onlineshop zumindest stillschweigend ein, dass personenbezogene Daten der Seitenbesucher erfasst und weitergegeben werden und nutzt diese zu seinem wirtschaftlichen Vorteil.

Was der EuGH sagt.

In der Pressemitteilung heißt es  „[…]Dagegen kann Fashion ID für die Vorgänge des Erhebens der in Rede stehenden Daten und deren Weiterleitung durch Übermittlung an Facebook Ireland als gemeinsam mit Facebook verantwortlich angesehen werden, da (vorbehaltlich der vom Oberlandesgericht Düsseldorf vorzunehmenden Nachprüfung) davon ausgegangen werden kann, dass Fashion ID und Facebook Irland gemeinsam über die Zwecke und Mittel entscheiden.“.

Was bedeutet das jetzt?

Der Seitenbetreiber hat das Plugin eingebaut und profitiert von den genutzten Daten. Facebook verarbeitet diese Daten. Daraus ergibt sich die gemeinsame Verantwortlichkeit.

Im Falle einer gemeinsamen Verantwortlichkeit sieht das Gesetzt einen Vertrag vor (bei aktueller Rechtslage: Vereinbarungen zur gemeinsamen Verantwortlichkeit gem. Art. 26 DSGVO). So ein Vertrag existiert aber nicht zwischen den Seitenbetreibern und den Social Media Plattformen. Die Seitenbetreiber sind nun darauf angewiesen, dass Facebook und Co. solche Verträge ausarbeitet und zur Verfügung stellen. Facebook hat es immerhin versucht. Doch der Vertrag, den Facebook anbietet, genügt den gesetzlichen Anforderungen leider nicht. Bist jetzt stellt keine dieser Seiten einen Vertrag zur Verfügung, der den gesetzlichen Anforderungen genügt.

Das Urteil des EuGH hat auch darüber entschieden, dass es eine Einwilligung des Seitenbesuchers erfordert, wenn Dienste dieser Art auf der Seite eingesetzt werden.

Diese ganze Problematik betrifft nicht nur den Facebook-Like-Button auf der Webseite, sondern auch Share-Buttons, interaktive Maps usw. – eben alle Dienste von Drittanbietern, die Daten übermitteln.

Also kein Facebook-Like-Button mehr für den Onlineshop?

Jain. Wenn der Facebook Like Button nicht von der Webseite wegzudenken ist und man bereit ist, das Risiko einzugehen, ohne Vereinbarung über die gemeinsame Nutzung und ohne Einwilligung des Seitenbesuchers den Like-Button weiter zu nutzen, sollte die Shariff-Lösung von Heise eingesetzt werden.

Fazit des Urteils.

Die Einbindung von Plugins der verschiedenen Social Media Plattformen bleibt weiterhin rechtlich riskant. Ob man das Risiko als Onlineshopbetreiber eingehen sollte, muss jeder Shopbetreiber für sich selbst entscheiden. Wenn man sich dafür entscheidet das Risiko einzugehen, weil die Like Buttons verschiedener Social Media Seiten ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells sind, raten Anwälte dazu, Rücklagen für eventuelle Bußgelder zu bilden. Falls es dann zu einer Abmahnung kommen sollte, ist man zumindest finanziell ein Stück weit darauf vorbereitet.

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5 Tipps gegen das Sommerloch

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In den meisten Branchen des E-Commerce, droht in den nächsten Wochen das gefürchtete Sommerloch. Wie Sie diese Zeit für sich und Ihren Shop optimal nutzen können, erfahren Sie in unseren 5 Tipps.

Die Nachfrage sinkt und der Umsatz mit ihr. Im Sommer liegt der Fokus mehr auf Urlaub, Freizeit und Eis essen – weniger beim Onlineshopping. Nicht alle Branchen leiden in den Sommerwochen unter einem Umsatzrückgang. Shops für Gartenzubehör, Sport, Freizeit und Auto haben es in den Sommerwochen mit dem Umsatz wesentlich leichter. Schlecht sieht es jedoch für die Shops der restlichen Branchen, wie Bürobedarf, Haustierbedarf oder Kosmetik aus. Wie Sie es schaffen, Ihre Verkäufe trotz Urlaubzeit anzukurbeln und wie Sie die Sommerzeit effektiv für Ihren Shop nutzen können, verraten wir Ihnen in unseren Tipps.

Hier sind unsere 5 Top-Tipps gegen das Sommerloch:

1. Zeit für To Do‘s

Sie wollten schon seit Ewigkeiten einige Produktbilder erneuern, Produktbeschreibungen anpassen oder sich dieses Jahr früher auf Ihre Werbekampagnen für die Weihnachtszeit vorbereiten? Nutzen Sie das Sommerloch doch genau für die Dinge, die im stressigen Arbeitsalltag häufig hintenangestellt werden.

2. Flash Sales

Wenn Sie Ihren Umsatz im Sommer ankurbeln wollen, dann bieten Sie z. B. sogenannte Flash Sales an. Dabei handelt es sich um attraktive Angebote die nur über einen sehr kurzen Zeitraum (24-48 Stunden) verfügbar sind. Durch die kurze Angebotsdauer könne Sie Kaufimpulse und das Gefühl von Dringlichkeit bei Ihren Kunden hervorrufen.

3. Co-Marketing

Wenn Sie selbst keine Produkte im Shop haben, die perfekt in die Sommerzeit passen, gibt es trotzdem Möglichkeit Ihre Verkäufe zu steigern. Vielleicht haben Sie Produkte, die in Kombination mit einem anderen Thema besser zum Sommer passen. Suchen Sie nach anderen Shops, die Artikel vertreiben, die sich gut mit Ihren kombinieren lassen. Halten Sie dabei besonders nach Shops Ausschau, die ein Sortiment haben, das auch im Sommer umsatzstark ist. Die Branchen Garten, Sport, Freizeit und Auto bieten dabei besonders gute Möglichkeiten. Beispiel für eine Kombination wäre Haustierbedarf + Garten/Freizeit. Nehmen Sie Kontakt zu andere Shopbetreibern auf und entwickeln Sie gemeinsam eine Co-Marketing-Strategie.

4. SEO

Beschäftigen Sie sich mit der Auffindbarkeit Ihres Shops. Dabei können Ihnen Tools wie Sistrix helfen. Solche Tools zeigen Ihnen beispielsweise Schwachstellen in Ihrem Shop auf. Diese können oft schnell beseitigt werden und so die Sichtbarkeit Ihres Shops verbessern. Dazu gibt es weitere Funktionen wie z. B. die Überwachung von Wettbewerbern oder Tools für das Schalten von Ads. Wenn Sie sich erst einmal mit einem Tool vertraut gemacht haben, bringt Sie das auch zukünftig voran.

5. Sommerstimmung in Ihrem Shop

Sorgen Sie mit den richtigen Headern und Farben für mehr Sommerstimmung in Ihrem Onlineshop. Auch auf Ihren Social-Media-Kanälen können Sie den Sommer einziehen lassen. So machen Sie den Kunden mehr Lust aufs Stöbern und Einkaufen.

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5 Praxistipps um die Retourenquote zu senken

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Dem Kunden die Möglichkeit einer Rücksendung zu ermöglichen, ist wichtig. Doch wenn dieser Service zu häufig genutzt wird, kann es für den Onlinehändler teuer werden. Mit unseren 5 Praxistipps können Sie die Retourenquote Ihres Shops senken.

Jedes sechste Paket wird zurückgeschickt. Dies ermittelten Wirtschaftswissenschaftler der Universität Bamberg. Das ist eine ganze Menge. Nicht überraschend ist, dass die Rücksendequoten im Bereich Mode besonders hoch sind. Die gesetzlich vorgeschriebene Widerrufsfrist liegt bei 14 Tagen. Viele Anbieter räumen jedoch weitaus längere Zeiträume ein, um Ware zurückzusenden. Das ist gar nicht mal so verkehrt. Denn bei langen Fristen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Retoure beim Kunden in Vergessenheit gerät. Für den Händler ist eine Retoure immer mit zusätzlichen Kosten verbunden. Bei einer Umfrage des ibi research Institut der Universität Regensburg zeigte sich, dass 4 von 10 Kunden schon beim Kauf der Ware die Rücksendung bewusst einkalkulieren.

Mit den folgenden Praxistipps können Sie die Menge und somit die Kosten der Retouren Ihres Shops so gering wie möglich halten.

1. Produktbeschreibung

Eine detaillierte und vor allem korrekte Produktbeschreibung gibt dem Kunden eine gute Grundlage für seine Kaufentscheidung. Je sicherer sich der Kunde bei der Bestellung sein kann, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde das Produkt zurückschickt.

2. Produktbilder

Ähnlich wie bei der Produktbeschreibung verhält es sich auch mit den Bildern des Produkts. Mehrere Produktbilder in guter Qualität geben dem Kunden eine gute Vorstellung von dem Produkt, das er geliefert bekommen wird. Je besser die Bilder die Realität wiedergeben, desto weniger weichen die Vorstellungen des Kunden ab. Dies kann die Retourquote deutlich senken. (Tipps zur guten Produktfotografie mit einfachen Mitteln finden Sie hier.)

3. Beratung bei Varianten

Häufig kommt es vor, dass ein Produkt in mehreren Varianten verfügbar ist und der Kunde sich nicht sicher ist welche die richtige ist. Ganz besonders bei Kleidung kommt dies häufig vor. Wenn ein Produkt in mehreren Varianten im Warenkorb vorliegt (z.B. eine Hose in zwei verschiedenen Kleidergrößen), bietet es sich an, den Kunden durch ein Pop-up Fenster vor Abschluss der Bestellung auf seine Mehrfachauswahl hinzuweisen. Verweisen Sie gerne auch auf den Umweltaspekt und den negativen Einfluss, den die Rücksendungen ­­­­­­haben. Im gleichen Zug bieten Sie die Möglichkeit einer Produktberatung an. Dies kann z.B. eine Größentabelle (diese sollten natürlich auch schon in der Produktbeschreibung vorliegen) sein oder auch eine telefonische Beratung.

4. Zahlungsweise

Auch die Art der Bezahlung hat einen Einfluss auf die Retourenquote. Gut zu sehen ist dies am Beispiel der Rücksendungen im Bereich Mode. Wenn der Kunde hier per Rechnung zahlt, liegt die Retourquote bei über 55%. Wenn der Kunde aber per Vorkasse bezahlt, sinkt diese Quote auf 30% ab. Trotzdem muss dem Kunden ein guter Serviceumfang geboten werden. Da gehört die Auswahl von verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten natürlich dazu. Aber wenn Sie reichlich Möglichkeiten anbieten, ist es eventuell einen Versuch Wert die Option von Zahlung auf Rechnung erst einmal nicht mehr anzubieten.

5. Lieferzeiten geringhalten

Zuletzt kann auch die Lieferzeit einen erheblichen Einfluss darauf haben, ob der Kunde Ihnen ein Produkt zurücksendet oder nicht. Denn wenn der Kunde Ihr Produkt dringend benötig, kann es passieren, dass er in der Zeit in der er auf Ihr Päckchen wartet, die Augen nach einer Alternative offenhält. Vielleicht entdeckt er das Produkt auch in einem anderen Shop oder im Offlinehandel. Wenn ihr Produkt dann endlich ankommt, wird es schon nicht mehr benötigt und direkt vom Kunden zurückgeschickt.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Optimierung und beim Sparen.

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